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Parakosmos

Was ist ein Parakosmos?

Parakosmen sind komplexe Fantasiewelten, die manchmal schon in der Kindheit angefangen werden und die träumende Person bis ins Erwachsenenalter begleiten können.

Ein Parakosmos hat häufig seine eigene Geographie, Geschichte, Flora/Fauna und Sprache, kann aber auch ein verändertes Abbild der Realität sein. Bewohnt wird er von selbst ausgedachten Charakteren und/oder Charakteren aus Büchern, Filmen, Serien etc. die die träumende Person gern mag.

Der Unterschied dazwischen ob jemand einen Parakosmos erträumt oder eine Fantasiewelt für beispielsweise einen Roman kreiert, liegt in der Intensität mit der geträumt wird.

Eine imaginäre Welt die hauptsächlich für eine Serie oder ein Buch erfunden wird, hat das klare Ziel später mal in irgendeiner Form andere Menschen zu unterhalten. Ein Parakosmos dagegen kann zwar auch z.B. in einem Buch festgehalten werden, oder eine Geschichte inspirieren, das ist aber meist nicht das Hauptziel. Der Fokus liegt mehr auf der Person, die sich den Parakosmos ausdenkt und deren persönlichem Erleben. Übergänge zwischen beidem können fliessend sein. Das liegt wohl an den vielen Überschneidungen.

Menschen mit Parakosmos erleben häufig eine starke Bindung zu ihrer Fantasiewelt und deren Bewohner*innen. Sich in den Parakosmos zu träumen ist eine Möglichkeit zur Stressbewältigung, Selbstreflektion oder einfach nur zur Unterhaltung. Wie ein Spiel oder Fernseherprogramm das man immer dabei hat und das genau dem persönlichen Geschmack entspricht.

Oder so, als würde man, wie eine Schildkröte, sein Zuhause mit sich herumtragen. Pause nötig? Langeweile? --> Ab in den Parakosmos.

Ist es ungesund so viel Zeit in einer Fantasiewelt zu verbringen?

Das kommt darauf an, wie es einem damit geht. Solange man sich wohl fühlt, Freude daran hat und Raum für alles andere, was man gern tun möchte bleibt, ist tagträumen kein Problem. Es sollte sich wie eine Bereicherung und nicht wie ein Hindernis anfühlen.

Hält es einen, ähnlich wie zum Beispiel am Handy scrollen, ständig davon hab das zu tun, was man gerade tun wollte, kann man sich Gedanken darüber machen was es für einen persönlich braucht, damit das nicht mehr passiert. Ich würde in dem Fall trotzdem nicht sagen, dass man grundsätzlich ganz mit dem Tagträumen aufhören muss. Man braucht nur ein paar neue Strategien um anders damit umzugehen. Fantasie wird meiner Meinung nach viel zu schnell als Zeitverschwendung abgestempelt. Und das obwohl man so viel Positives daraus ziehen kann.

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